Stress und Ernährung

Ganz schnell mal langsam machen

Von Charlotte Klingenthal · 2014

Abtauchen und Stress abbauen ist sinnovller, als weitere Stunden unproduktiv am Schreibtisch zu sitzen.

Wer bewusster lebt, hat mehr vom Leben und wer sich lange bewegt und gesund ernährt, kann viel dafür tun, auch im Alter gesund und fit zu bleiben. Um der Hektik des Alltags die Stirn zu bieten, gibt es viele beeinflussbare Faktoren. Ein kurzer Überblick.

In der Mittagspause ein Würstchen an der Bude gegenüber, hinterher eine Zigarette und der obligatorische Kaffee mit den Kollegen, bevor der Zehn-Stunden-Tag im Büro fortgesetzt wird – so sieht der Alltag vieler deutscher Arbeitnehmer aus. Wer da noch auf Kollegen mit Butterbrot, Salat und einer gemütlichen Tasse Tee trifft, hat eine seltene Spezies erwischt.

Du bist, was du isst

Fest steht, das Essen in stressigen Situationen niemals so stattfinden kann, dass man es als gesunden Genuss beschreiben kann. Wer es eilig hat, kauft oft ungesunde Dinge ein – was für den Magen und die an der Verdauung beteiligten Organe eine enorme Belastung darstellt. Um die Verdauung dennoch bewältigen zu können, benötigt der Körper sehr viel Energie, die in dieser Zeit anderen Körperbereichen, beispielsweise dem Gehirn, nicht zur Verfügung steht. Die Folgen sind häufig Müdigkeit, Gereiztheit und eine schlechte Verdauung; selbst wenn es sich dabei nicht nur um Burger, Würstchen oder Pizza handelt. 

Den inneren Schweinehund überlisten

Doch nicht nur das Schlingen in Eile tut nicht gut, auch generell fettiges Essen, Stress und Alkohol, gepaart mit wenig Schlaf und wenig Bewegung bieten eine fast unschlagbare Kombination für Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Adipositas, wobei die Übergänge häufig schleichend verlaufen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig einen Ausgleich zu schaffen, der dabei hilft, abzuschalten und die Ruhe zu finden, die der Körper dringend zur Erholung benötigt. Von Karate über Pilates, von Schwimmen bis zu Yoga – es gibt reichlich ausgleichende Angebote, die den Stress abbauen. Wer sparen möchte, kann entweder bei seiner Krankenkasse nach subventionierten Kursen fragen oder sich mit langen Spaziergängen, Joggingrunden oder Radtouren kostengünstig fit halten. Das Wichtigste ist, den inneren Schweinehund zu überlisten und den ersten Schritt zu machen. Meist fühlt es sich dann so gut an, dass man sich fragt, warum man nicht schon früher damit angefangen hat. 

Wer sportlich ist, profitiert auch im Alter davon

Um das Leben auch mit steigendem Alter weiterhin beschwerdefrei zu erhalten, macht es durchaus Sinn, so lange es geht Sport, zu treiben. Wer beispielsweise regelmäßig schwimmt, kann damit Gelenkbeschwerden entgegenwirken. Aber auch spezielle Herz-Sportgruppen oder Gymnastikgruppen zur Osteoporoseprävention leisten einen aktiven Beitrag zum gesund werden und bleiben. Wichtig ist hierbei, dass das Training in Absprache mit dem behandelnden Arzt verläuft, um Schäden durch falsches Training zu vermeiden. 

Wer keine Lust auf Training im Verein hat, kann die körperliche Betätigung auch einfach in den Alltag integrieren. Treppensteigen statt Aufzug, Abendspaziergang statt Fernsehen und zu Fuß gehen statt Autofahren sind nur einige Beispiele, wie man sich bewusster bewegt und dem Körper dabei hilft, lange gesund zu bleiben.

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