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Medizinisches Cannabis

„Für viele Schmerzpatienten ist es eine gute Option”

Von Tilray Deutschland GmbH · 2019

Viele Menschen stellen sich unter medizinischem Cannabis immer noch „Gras“ vor. Dass es erheblich mehr ist, erläutert Angelika Hilker aus Bochum, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Fachärztin für Anästhesiologie, spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin.

Welchen Stellenwert haben medizinisches Cannabis und cannabisbasierte Medikamente unter den Schmerztherapeutika?

Es ist wesentlich zu differenzieren: Bei medizinischem Cannabis handelt es sich um das Pflanzenmaterial, wozu vor allem die Blüten zählen. Cannabisbasierte Medikamente sind neben zwei cannabishaltigen Fertigarzneimitteln – eines davon wird synthetisch hergestellt – medizinische Cannabisextrakte zur Herstellung von Rezepturarzneimitteln in Apotheken. Diese enthalten definiertes und standardisiertes THC und THC/CBD und werden vor allem als Zusatzmedikamente zum Schlucken verordnet. 

Wann verschreiben Sie beide Wirkstoffe?

Nach den aktuellen Daten werden diese in rund 70 Prozent bei chronischen Schmerzen mit Nervenleiden verordnet. Mundspray ist schon länger bei schmerzhaften Spastiken durch Multiple Sklerose zugelassen, auf Antrag jetzt auch bei anderen Indikationen. 

Was gilt es vor dem Verschreiben zu bedenken?

Welche Wirkung im Fokus steht. Geht es bei einem Tumorpatienten um Schmerzlinderung und Appetitsteigerung, würde ich reines THC verwenden. Möchte ich neben einer Schmerzlinderung auch eine Verbesserung des Schlafs und der Stimmung verbunden mit entzündungshemmenden Komponenten erzielen, wäre ein Vollspektrumextrakt mit einem ausgewogenen Verhältnis von THC und CBD die erste Wahl.

Welche Resonanz bekommen Sie?

Eine durchweg positive, wenn man sich wie bei allen Schmerzmedikamenten an die Regel „Start slow – go low, but go“ hält. Es ist mir sehr wichtig, mit den Patienten einen individuell abgestimmten Therapieplan zu entwerfen und Cannabis nur als eine von vielen Varianten auszuwählen.

Kommen Patienten auf Sie zu oder umgekehrt?

Beides kommt vor. Mit zunehmender Erfahrung mache immer häufiger ich den Vorschlag. Gerade bei alten Patienten gibt es sehr positive Effekte, sodass wir andere nebenwirkungsreichere Medikamente reduzieren oder absetzen können. Vor allem die fehlende Atemdepression macht cannabisbasierte Medikamente sehr sicher in der Anwendung.

www.tilray.de

Unternehmensporträt

Als einer der führenden Hersteller und Erforscher von medizinischem Cannabis hat sich Tilray seit seiner Gründung im Jahr 2013 weltweit einen Namen gemacht. Durch die pharmazeutische Herstellung in GMP-zertifizierten Produktionsstätten kann Tilray höchste Qualitätsstandards garantieren – auch dank akribischer Forschung und Kooperation mit weltweit führenden Krankenhäusern und Universitäten. Ziel ist es, die klinische Anwendung von Cannabinoiden weiterzuentwickeln, um künftig noch mehr chronisch kranken oder palliativen Patienten neue medikamentöse Optionen zu ermöglichen.

Kontakt

Tilray Deutschland GmbH
Friedrichstr. 153A
10117 Berlin
E-Mail: info@tilray.de
Web: www.tilray.de

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