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Morbus Bechterew

Erste Anzeichen ernst nehmen!

Von Novartis · 2019

Rückenschmerzen sind ein Volksleiden und in manchen Fällen steckt eine schwerwiegende Ursache dahinter: Morbus Bechterew. Das Problem: Die chronische Erkrankung wird häufig erst mit erheblicher Verzögerung diagnostiziert. Frühe Diagnose und Therapiebeginn sind jedoch wichtig, um Entzündungsvorgänge zu bremsen und Funktionseinbußen vorzubeugen.

Schmerzen im Rücken können viele Ursachen haben und so ist es verständlich, dass weder Betroffene noch der Hausarzt direkt an eine ernsthafte Erkrankung denken. Ein Umdenken ist erforderlich, wenn Rückenschmerzen über einen längeren Zeitraum anhalten. Bei Menschen unter 45 Jahren, die mindestens drei Monate lang durchgängig Rückenschmerzen haben, ist an die entzündlich-rheumatische Erkrankung Morbus Bechterew zu denken. Typisch ist auch, dass die Schmerzen sich durch Bewegung bessern und in Ruhe verschlimmern. Vor allem bei Auftreten tiefsitzender Schmerzen im unteren Teil der Wirbelsäule in der zweiten Nachthälfte sowie morgendlicher Steifheit und Anlaufschmerzen liegt der Verdacht dann sehr nahe. Allerdings variieren Symptome, Ausprägung, Verlauf und Funktionseinschränkungen bei Betroffenen stark. 

Progredienter Verlauf in Schüben

Morbus Bechterew ist eine nicht heilbare Autoimmunerkrankung, die in Schüben verläuft und bei der die chronischen Schmerzen durch eine Fehlfunktion der körpereigenen Abwehrkräfte ausgelöst werden. Heißt: Das Immunsystem greift fälschlicherweise Muskeln, Sehnen und Gelenke an. Das führt langfristig zu einer Versteifung und Verformung der Wirbelsäule, in schlimmen Fällen kommt es zu einem Rundrücken (Kyphose). In bestimmten Fällen können Gelenke der Gliedmaßen, innere Organe, der Darm oder das Auge mitbetroffen sein. 

Früherkennung maßgeblich für Therapieerfolg

Um dies zu vermeiden, ist ein frühzeitiger Therapiebeginn unerlässlich. Doch dafür braucht es eine eindeutige Diagnose. Noch heute vergehen bis zum Zeitpunkt der Diagnose in der Regel sechs Jahre. Experten raten daher, beim geringsten Verdacht zu einer Überweisung zum Facharzt. Der Rheumatologe ist in der Lage, anhand verschiedener Kriterien und Verfahren wie der Magnetresonanz-Tomografie (MRT), dem anfänglichen Verdacht nachzugehen. Die Diagnose „Morbus Bechterew“ ist keine schöne Nachricht, mit ihr bietet sich jedoch die Aussicht auf eine individuelle Therapie, mit der in vielen Fällen die Entzündung schnell und nachhaltig reduziert beziehungsweise gestoppt und die Beweglichkeit weitgehend erhalten bleiben kann. 

Mehr Informationen finden Sie unter www.du-kriegst-mich-nicht-krumm.de

Morbus Bechterew: frühe Symptome

  • tiefsitzender Rückenschmerz von mehr als drei Monaten

  • Schmerz in der zweiten Nachthälfte

  • Schmerzen im Gesäß, abwechselnd rechts und links

  • Morgensteifheit/Anlaufschmerz

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit

  • nachlassende Steifigkeit durch Bewegung

Hier finden Sie einen Rheuma-Spezialisten in Ihrer Nähe: www.versorgungslandkarte.de

Kontakt

Novartis Pharma GmbH
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
E-Mail: infoservice.novartis@novartis.com
Web: www.du-kriegst-mich-nicht-krumm.de

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