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Anhaltende Rückenschmerzen

Auch an Morbus Bechterew denken

Von Novartis Pharma GmbH · 2020

Sie sind jung und leiden unter anhaltenden Rückenschmerzen? Dahinter kann eine schwerwiegende entzündlich-rheumatische Erkrankung stecken: Morbus Bechterew. Von der schmerzhaften Wirbelentzündung sind genauso viele Frauen betroffen wie Männer, allerdings gibt es einen Unterschied in puncto Symptome.

Nicht immer haben Rückenschmerzen harmlose Ursachen.

Schmerzen im Rücken können viele Ursachen haben. Verständlich, dass weder Betroffene noch der Hausarzt direkt an eine rheumatische Erkrankung denken. Bei Menschen unter 45 Jahren, die mindestens drei Monate lang durchgängig Rückenschmerzen haben, sollte jedoch an Morbus Bechterew (MB) gedacht werden. Das ist wichtig, denn noch heute vergehen bis zum Zeitpunkt der Diagnose im Schnitt sechs Jahre, in denen die entzündlich-rheumatische Erkrankung voranschreitet. In Deutschland sind etwa 350.000 Menschen betroffen – Frauen und Männer gleichermaßen.

Progredienter Verlauf in Schüben

Die nicht heilbare Immunerkrankung verläuft in Schüben. Die chronischen Schmerzen werden durch eine Fehlfunktion der körpereigenen Abwehrkräfte ausgelöst, indem das Immunsystem fälschlicherweise Muskeln, Sehnen und Gelenke angreift. Das führt langfristig zu einer Versteifung und Verformung der Wirbelsäule, in schlimmen Fällen kommt es zu einem Rundrücken (Kyphose). Auch die Gelenke der Gliedmaßen, innere Organe, der Darm oder das Auge können mitbetroffen sein. 

Symptome ernst nehmen

Bei längerem Auftreten tiefsitzender Schmerzen im unteren Teil der Wirbelsäule in der zweiten Nachthälfte, die sich bei Bewegung bessern, kann es sich um eine axiale Spondyloarthritis (axSpA) handeln. Die Spätform, bei der man knöcherne Veränderungen im Röntgenbild erkennen kann, nennt man ankylosierende Spondylitis (AS) oder Morbus Bechterew. Wichtig ist es, eine axSpA früh, also im nicht röntgenologischen (nr-axSpA) Stadium, festzustellen – mittels MRT beim Rheumatologen. Für MB typische Symptome sind zudem morgendliche Steifheit, Anlaufschmerzen und Müdigkeit. Allerdings variieren Symptome, Ausprägung, Verlauf und Funktionseinschränkungen bei Betroffenen stark. Wichtig: Bei Frauen strahlen die Schmerzen häufiger weiter entfernt von der Wirbelsäule aus.

Mit der richtigen Therapie gut behandelbar

Umso früher mit einer Therapie begonnen wird, desto besser. Neben regelmäßiger Physio- und (lebenslanger) Bewegungstherapie, erfolgt eine medikamentöse Behandlung – je nach Patienten und Krankheitsverlauf etwa mit cortisonhaltigen Injektionen oder einem entzündungshemmenden „nichtsteroidalen Antirheumatikum“ (NSAR). Bleibt der gewünschte Erfolg aus oder wird das Schmerzmittel nicht vertragen, kann eine immunsuppressive Alternative von Biologika, zu denen die Gruppen der TNF-Blocker und Interleukin-Hemmer gehören, eingesetzt werden. Sie blockieren Botenstoffe mit entzündlichen Effekten, die den Krankheitsprozess fortlaufend antreiben.

Mehr erfahren?

Mehr zum Leben mit Morbus Bechterew sowie einen Arzt-Finder unter: 

www.du-kriegst-mich-nicht-krumm.de

Kontakt

Novartis Pharma GmbH
Roonstraße 25
90429 Nürnberg
Web: www.du-kriegst-mich-nicht-krumm.de

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